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Copilot und KI am Arbeitsplatz: Der Leitfaden für Ihren Einstieg

Die technischen Begriffe Was ist eine NPU und was sind TOPS? Welche PCs unterstützen bereits KI? Was ist ein Copilot+ PC? Was ist Copilot? Anwendungsbereiche und Praxisbeispiele Fazit Entscheidungshilfe: Das richtige KI-Notebook finden

Lesezeit: ca. 15 Minuten
Letzte Aktualisierung: 14.01.2025

In der heutigen Zeit verändert sich die Arbeitswelt rasant und moderne Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen spielen eine zunehmend wichtige Rolle. Insbesondere im Notebook-Bereich bringt der Einsatz von KI und die Integration spezialisierter Hardware wie der Neural Processing Unit (NPU) einen großen Mehrwert. Die neuen Möglichkeiten, die mit diesen Technologien einhergehen, eröffnen Nutzern Funktionen, die über die Standard-Leistungsfähigkeit traditioneller Notebooks hinausgehen. Mit einem Copilot+ PC wird die Nutzung von KI-Anwendungen im Alltag optimiert und unterstützt Anwender bei vielfältigen Aufgaben, von der Dokumentenerstellung bis hin zu komplexen Datenanalysen.

In diesem Artikel möchten wir Ihnen einen Überblick darüber geben, wie Copilot+ PCs zu einem nützlichen Werkzeug werden können. Wir zeigen Ihnen praxisnahe Anwendungsbereiche in Verbindung mit dem KI-Asisstenten Copilot in Microsoft 365 und bieten eine Entscheidungshilfe für den Kauf des passenden KI-Notebooks
Zunächst möchten wir kurz die technischen Begriffe erklären und anschließend darauf eingehen, was Microsofts KI-Assistent Copilot ist und was einen Copilot+ PC auszeichnet. 

Die technischen Begriffe

Künstliche Intelligenz (KI)
Unter einer Künstlichen Intelligenz versteht man die Fähigkeit einer Maschine, die geistigen Fähigkeiten eines Menschen wie logisches Denken, Planen, Kreativität und besonders das Lernen zu immitieren. Oftmals wird auch die englische Bezeichnung "AI", also Artificial Intelligence verwendet. Unterschieden wird dabei in Software, die bei virtuellen Assistenten oder allgemein auf Computern ausgeführt wird und einer eingebetteten KI, die z.B. in Robotern, Drohnen oder autonomen PKW eingesetzt wird.

Maschinelles Lernen (engl. Machine Learning)
Dies ist ein Teilbereich der künstlichen Intelligenz, bei dem es um Entwicklung von Alogorithmen und Modellen geht. Computer verwenden statistische Algorithmen als Lernalgorithmen und sollen dabei mit Hilfe von Daten und Erfahrungen trainiert werden. Der Lernalgorithmus nutzt vorgegebene Trainingsdaten für eine Abbildung auf ein mathematisches Modell und passt das Modell (auch KI-Modell genannt) dann so an, dass es für neue Daten angewendet werden kann. Dieser Vorgang wird als Training bezeichnet und der dabei gefundene Lösungsweg wird gespeichert. Der Lösungsweg wurde nicht explizit programmiert, sondern im Prozess selbstständig entwickelt.

KI-Modell
KI-Modelle sind Programme, die auf spezifischen Algorithmen basieren und anhand großer Datenmengen trainiert werden, menschliche Intelligenz nachzuahmen. Ziel ist es, dass das Programm lernt, Muster zu erkennen und darauf basierend Entscheidungen oder Vorhersagen zu treffen bzw. Aktionen auszuführen.

Prozessor (CPU, engl. Central Processing Unit)
Der Prozessor, die zentrale Recheneinheit eines Computers. 

Arbeitsspeicher (RAM, engl. Random Access Memory)
Der Arbeitsspeicher ist das Kurzzeitgedächnis eines Computers. Die Speichermenge wird in Gigabyte (GB) angegeben. Typische Größen sind z.B. 8GB, 16GB und 32GB RAM.

Grafikkarte (GPU, engl. Graphics Processing Unit)
Die Grafikkarte dient grundsätzlich zur Darstellung auf einem Monitor. Weiterhin verfügt sie über sehr viele kleine, spezialisierte Rechenkerne für große Verarbeitungsleistung in parallelen Berechnungen, wie z. B. Simulationen, Analysen und KI.

Neuralprozessor (NPU, engl. Neural Processing Unit)
Ein spezialisierter Prozessor für KI-Anwendungen und maschinelles Lernen. Die Leistung wird in Tera Operations Per Second (TOPS) angegeben.

Festplatte (HDD, SSD)
Die heute erhältlichen Massenspeicher setzen fast aussschließlich auf die sehr schnellen und kompakten Solid State Drives (SSD) und nicht mehr auf die langsamen und großen, aber mit großer Speicherkapazität ausgestatteten mechanischen Festplatten (Hard Disk Drives, HDD). Der Begriff der Festplatte ist aber im Sprachgebrauch verblieben, auch wenn es in Notebooks Festplatten im klassischen Sinne nicht mehr gibt.

Was ist eine NPU und was sind TOPS?

Klassische Prozessoren (CPU) verfügen über mehrere Rechenkerne und sind für allgemeine Rechenaufgaben, sowie Verwaltung und Ausführung von Programmen ausgelegt. Die Grafikkarten (GPU) sind spezialisiert auf Verarbeitung von bild- und grafikintensiven Anwendungen und besonders effizient bei der parallelen Verarbeitung vieler kleiner Aufgaben. Grafikkarten verfügen gleichzeitig über hohe Rechenleistungen und sind dementsprechend in der Lage KI-Aufgaben zu übernehmen, verbrauchen dabei aber viel Energie. Als Ergänzung zu CPU und GPU wurde die Neural Processing Unit (NPU) entwickelt. Dies ist ein spezialisierter Prozessor, der für die Verarbeitung von Aufgaben im Bereich künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen entwickelt wurde. Die NPU ist speziell darauf ausgelegt, KI-Operationen effizient und energieoptimiert auszuführen. Sie verarbeitet parallele Datenströme und ermöglicht die Ausführung komplexer KI-Modelle direkt auf dem Laptop.  

Aufbau AMD Ryzen AI 300

Quelle: AMD.com

Eine wichtige Kennzahl für die Leistung einer NPU ist die Einheit TOPS, was für Tera Operations Per Second steht. Diese gibt an, wie viele Billionen Rechenoperationen pro Sekunde die NPU ausführen kann. Zum Beispiel bedeutet eine NPU mit 45 TOPS, dass sie bis zu 45 Billionen Operationen pro Sekunde durchführen kann. Laptops mit höherer TOPS-Leistung können komplexere KI-Aufgaben schneller und gleichzeitig effizienter bewältigen. Das macht sich vor allem bei Anwendungen bemerkbar, die auf Echtzeit-Verarbeitung angewiesen sind, wie etwa:

  • Fortschrittliche Bild- und Spracherkennung
  • Echtzeit-Übersetzung und Sprachmodelle
  • Analyse großer Datenmengen vor Ort
  • Intelligente Videobearbeitung oder 3D-Modellierung

In der nebenstehenden Darstellung ist der Aufbau der neuen AMD Ryzen AI 300 Prozessoren zu sehen, die von AMD auf der Computex 2024 in ihrer Keynote gezeigt wurden.

Welche PCs unterstützen bereits KI?

Neural Processing Units sind in modernen Mobil-Prozessoren neben der GPU im eigentlichen Hauptprozessor integriert. Eine KI-Unterstützung in Notebooks durch eine NPU existiert daher bereits seit etwas mehr als einem Jahr und ist mittlerweile zum Standard geworden. Angefangen hat dies mit einigen AMD Ryzen der 7. Generation auf Basis der Zen4-Architektur (7640U/HS, 7840U/HS) mit bis zu 10 TOPS und der Intel Core Ultra 100 Serie (105UL bis 185H) mit bis zu 11 Tops. Seit Ende 2024 und Anfang 2025 nimmt die Verbreitung weiter zu, indem die drei großen Prozessorhersteller AMD, Intel und Qualcomm spezielle Serien mit dem Schwerpunkt auf KI-Unterstützung veröffentlichen, die zusätzlich zu den gewohnten Desktop- und Mobilprozessorserien laufen. Qualcomm hat mit dem Snapdragon X-Plus und X-Elite nun Prozessoren auf Basis der ARM-Architektur auf dem Markt, die über NPUs mit bis zu 45 TOPS verfügen. Intel hat mit den Core Ultra 200V eine spezielle Serie entwickelt, die zwar nur über 8 normale Kerne verfügt, aber den Schwerpunkt auf einer NPU mit bis zu 48 TOPS hat. Daneben gibt es die gewohnten Prozessoren als Core Ultra 200 mit U-, H- und HX-Endung mit bis zu 24 Kernen (z.B. Ultra 9 285HX), aber mit einer kleineren NPU mit maximal 13 TOPS. Ähnlich sieht es bei AMD aus. In der Ryzen 8000 Generation verfügen alle Prozessoren ab dem Ryzen 5 8640U/HS über eine NPU mit bis zu 16 TOPS bei 6 bis 8 Kernen. Mit den neu angekündigten Ryzen AI 300 bzw. Ryzen AI Max 300 wird es eine spezielle Serie geben, die nicht nur bis zu 16 Kerne, sondern gleichzeitig auch eine sehr starke NPU mit bis zu 50 TOPS besitzen wird.  

Was ist ein Copilot+ PC?

Ein Copilot+ PC ist eine neu geschaffene Kategorie von Computern, die bestimmte Vorraussetzungen bei der verbauten Hardware speziell für KI-Anwendungen erfüllen und als Betriebssystem Windows 11 verwenden. Die Idee des Copilot+ PCs wurde von Microsoft entwickelt und im Mai 2024 während eines Events auf dem Microsoft Campus vorgestellt. Zu den Partnern zählen dabei u.a. Lenovo, HP, Dell, und Samsung. Ein Computer, der die Mindestanforderungen erfüllt, darf als Copilot+ PC bezeichnet und vermarktet werden, sobald er von Microsoft lizenziert wurde.

Damit ein Notebook in die Kategorie Copilot+ PC fällt, müssen drei Mindestanforderungen an die Hardware des Computers erfüllt sein:

  • NPU mit mindestens 40 TOPS
  • 256GB SSD Speicherplatz
  • 16GB DDR5 Arbeitsspeicher


Die in den Prozessor integrierte Neural Processing Unit ist der wichtigste Bestandteil der Copilot+ PCs, damit KI-Aufgaben lokal ausgeführt werden können. Die NPU muss mindestens über eine Rechenleistung von 40 TOPS verfügen. Eine SSD ist notwendig, da sie deutlich schneller als die gewöhnlichen mechanischen Festplatten bei Datendurchsatz und Reaktionszeiten agiert, was besonders wichtig für die schnelle Datenverarbeitung ist. Der Arbeitsspeicher muss dem DDR5-Standard entsprechen bzw. LPDDR5 (Low Power) und über 16GB Speicherkapazität oder mehr verfügen. Es gibt derzeit keine Prozessoren mit NPU und 40 TOPS oder höher, die den älteren DDR4-RAM unterstützen, somit kann es nicht zu Verwechslungen kommen. 

In folgenden Prozessoren ist aktuell eine NPU mit mindestens 40 TOPS verbaut (Stand: Dezember 2024):

  • alle Intel Core Ultra 200V CPUs (z.B. Core Ultra 9 288V)
  • alle AMD Ryzen AI 300 CPUs (z.B. Ryzen AI 9 HX 370)
  • alle Qualcomm Snapdragon X Elite und X Plus CPUs (z.B. Snapdragon X1E-80-100 oder X1P-66-100)


Ein zentraler Vorteil der Copilot+ PCs ist, dass KI-Aufgaben durch Hardware-Unterstützung optimal auf dem Computer lokal verarbeitet werden können. Dadurch müssen Daten nicht zwangsweise in die Cloud übertragen werden, sondern können offline auf dem Notebook bearbeitet werden. Dies ist insbesondere für Unternehmen und Nutzer mit hohen Sicherheitsanforderungen ein entscheidender Faktor. Um lokale KI-Aufgaben ausführen zu können, sind Sie auf entsprechende Software angewiesen, die bereits KI-Funktionen integriert hat. Grundsätzlich können KI-Aufgaben auch ohne spezielle Hardware ausgeführt werden, allerdings dauert die Verarbeitung ohne die hardwarebasierte Unterstützung deutlich länger und beansprucht den Prozessor und die Grafikkarte stärker. Nachfolgend ein paar Beispiele für Software, welche lokale KI-Verarbeitung unterstützen:

  • erweiterte Autokorrektur und Textvorhersagen in Word.
  • Diagramm- und Pivot-Optimierung in Excel.
  • Adobe Reader KI-Assistent für Zusammenfassungen, Informationssuche, Dokumentvergleiche.
  • Adobe Photoshop mit "Neural Filters" für Stilübertragungen und automatische Porträtkorrekturen.
  • Tools wie Adobe Premiere Pro für Echtzeit-Stabilisierung oder intelligente Farbkorrekturen.
  • Python mit Frameworks wie TensorFlow Lite oder ONNX für lokal trainierte Modelle.
  • TensorFlow als Open-Source-Bibliothek für z.B. Bildverarbeitung und Sprachmodelle.
  • Meshroom ist ein 3D-Scanner, der aus Fotos 3D-Modelle erstellt.
  • Stable Diffusion bei Bildgenerierung aus Textbeschreibungen.
  • Sprachtranskription von Audio zu Text mit Whisper.
     

Welche Features benötigen mindestens 40 TOPS und werden nur auf Copilot+ PCs unterstützt?

  • automatische Superauflösung
  • Liveuntertitel
  • Paint Cocreator
  • erweiterte Foto-Features: Restyle Images und Image Creator
  • Recall
  • Windows Studio Effects

Was ist Copilot?

Der von Microsoft entwickelte KI-Assistent Copilot ist ein Sammelbegriff für verschiedene Assistenzprogramme mit künstlicher Intelligenz, die in unterschiedliche Microsoft-Produkte integriert sind. Copilot nutzt maschinelles Lernen und natürliche Sprachverarbeitung, um Benutzern kontextbezogene Vorschläge zu machen oder Unterstützung zu bieten. Dazu werden leistungsstarke KI-Modelle von OpenAI eingesetzt, einem US-amerikanischen KI-Forschungsunternehmen, mit dem Ziel künstliche Intelligenz sicher und nutzbringend zu entwickeln. OpenAI ist z.B. bekannt für den den KI-Chatbot ChatGPT, einem "generativen vortrainierten Transformer" in Chat-Form, der auf einem großen Sprachmodell basiert und mit einer Vielzahl von Textdokumenten trainiert wurde, um authentische, menschliche Antworten in Textform zu generieren. Von Copilot existieren verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Funktionen und es wird unterschieden, ob die Assistenten kostenlos oder kostenpflichtig sind.
Zum einen gibt es den kostenlosen Windows Copilot, der auf jedem Copilot+ PC vorinstalliert ist und bei allen anderen Computern per Update auf Windows 11 Version 24H2 in eine eigenständige App in das Betriebssystem integriert wird. Seine Aufgabe ist die Unterstützung bei der Verwaltung des Betriebsystems, Anpassung von Einstellungen und Informationssuche. 
Der Microsoft Copilot ist kostenlos und arbeitet cloudbasiert, d.h. eine Internetverbindung ist notwendig. Erreichbar ist Microsoft Copilot über einen Link oder über die Integration als Schaltfläche im Browser, wie z.B. Microsoft Edge. Zusätzlich kann Microsoft Copilot über eine separate App für Android, iOS und Windows genutzt werden. Ein Microsoft-Konto wird in jedem Fall benötigt, allerdings kann die Nutzung mit einem Unternehmenskonto durch Unternehmensrichtlinien eingeschränkt oder gesperrt sein. Der Microsoft Copilot ist hauptsächlich für Privatpersonen konzipiert, die weniger Datenschutzbedenken haben und KI-Vorteile nutzen möchten. Die Interaktion erfolgt über eine Chatfunktion mit Fragen oder einfachen Eingaben. Mit diesem Copilot können unter anderem Informationen gesucht werden, Texte übersetzt, erstellt oder zusammengefasst werden, sowie Bilder generiert und Daten sortiert werden. Eingegebene Daten werden laut Microsoft nicht zum Training der KI-Modelle genutzt. Die Bildgenerierung ist auf 25 Bilder pro Tag begrenzt und es sind nur 15 Boosts verfügbar, die die Prioriät bei der Erstellung erhöhen.
Der ebenfalls kostenlose Copilot in Edge ist, wie bereits erwähnt, über eine Schaltfläche in der oberen rechten Ecke des Edge-Browsers erreichbar. Er bietet grundsätzlich die gleichen Funktionen wie der Microsoft Copilot, ist aber um einige Features erweitert. Beispielsweise lässt sich eine besuchte Webseite analysieren und zusammenfassen oder es können Erinnerungen für Microsoft To Do bzw. Outlook und Notizen für OneNote erstellt werden. Die Bildgenerierung und die Anzahl der Boost ist hier nicht begrenzt.
Bei den kostenpflichtigen Versionen von Copilot gibt es zwei Varianten: Copilot Pro und Copilot für Microsoft 365. Für Einzel- oder Privatpersonen ist Copilot Pro gedacht. Neben den Kosten von 22,00€ pro Monat für jeden Benutzer (Stand: Januar 2025) ist ein ebenfalls kostenpflichtiges Abonnement von Microsoft 365 notwendig. Zum Umfang des Copilot Pro gehören höhere Nutzungslimits (z.B. 100 statt 15 Boosts pro Tag bei der Bildgenerierung) bevorzugter Zugang zu neuen KI-Modellen, Testen neuer KI-Funktionen in Copilot Labs und die Integration von Copilot in die Microsoft Office-Apps.

Microsoft 365 Copilot, kurz M365 Copilot,
wurde explizit für die Nutzung in Unternehmen entwickelt. M365 Copilot ist tiefer in die Anwendungen Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Teams integriert und bietet erweiterte Sicherheitsfunktionen. Bei der Nutzung von M365 Copilot bleiben sensible Unternehmensdaten innerhalb der zugelassenen Microsoft-365-Umgebung und sind durch ein Identitäts- und Zugriffsmanagement und durch die Datenverschlüsselung mit der Microsoft Pluton-Sicherheitheitsarchitektur geschützt. M365 Copilot kann beispielsweise Inhalte basierend auf Unternehmensdaten erstellen, komplexe Daten oder Tabellen analysieren und Zusammenfassungen von E-Mails oder Meetings generieren. Routineaufgaben können so automatisiert werden, damit Benutzer effizienter arbeiten können. M365 Copilot ist ein kostenpflichtiges Add-on für Microsoft 365. Unternehmen zahlen zusätzlich zu einer bestehenden Microsoft-365-Lizenz eine Gebühr in Höhe von 28,10€ pro Monat für jeden Nutzer von M365 Copilot in einem Jahresabonnement (Stand: Januar 2025).

Anwendungsbereiche und Praxisbeispiele: Microsoft 365 Copilot in Unternehmen

Die Integration von M365 Copilot in Unternehmen zeigt eindrucksvoll, wie moderne KI-Technologien Arbeitsabläufe optimieren und die Produktivität steigern können. Nachfolgend einige konkrete Beispiele für die Nutzung von M365 Copilot.

Meeting-Management in Teams:

  • Zusammenfassungen in Echtzeit: M365 Copilot fasst Diskussionen während eines Meetings zusammen, hebt wichtige Punkte hervor und erstellt eine Übersicht zu den Entscheidungen.
  • Nachbereitungen: Automatische Erstellung von Protokollen, Aufgabenlisten und Follow-up-Empfehlungen nach einem Meeting.


Unterstützung bei Chats und Diskussionen in Teams:

  • Kontextuelle Antworten: M365 Copilot kann relevante Antworten oder Vorschläge in Gruppenchats basierend auf bisherigen Unterhaltungen generieren.
  • Zusammenfassung langer Chats: Es bietet eine schnelle Übersicht über den Verlauf eines längeren Gesprächs, damit sich Nutzer auf wesentliche Inhalte konzentrieren können.


E-Mail-Management in Outlook:

  • Zusammenfassungen langer E-Mail-Threads: Copilot fasst lange E-Mail-Konversationen zusammen, damit Nutzer schnell die wichtigsten Punkte erkennen, ohne den gesamten Verlauf lesen zu müssen.
  • Priorisierung: Identifiziert wichtige E-Mails basierend auf Inhalt und Kontext und hebt diese hervor, sodass Nutzer ihre Aufmerksamkeit auf relevante Nachrichten lenken können.


Unterstützung beim Verfassen von E-Mails:

  • Automatische Entwürfe: M365 Copilot erstellt Vorschläge für E-Mail-Antworten, die an den Ton und Kontext der ursprünglichen Nachricht angepasst sind.
  • Optimierung: Überarbeitet und verbessert Texte für Klarheit, Professionalität oder andere gewünschte Stile.


Planung und Organisation in Outlook:

  • Terminabsprachen: Vorschläge für Besprechungstermine, basierend auf Kalenderverfügbarkeiten aller Beteiligten.
  • Erstellung von Aufgaben: Erkennt in E-Mails enthaltene Aufgaben und fügt sie automatisch zu To Do oder Planner hinzu.


M365 Copilot in Word, Excel, PowerPoint:

  • Textgenerierung: Erstellt automatisch Entwürfe basierend auf Vorgaben oder vorhandenen Daten.
  • Vorschläge: Macht proaktive Empfehlungen zur Strukturierung und Inhaltserweiterung.
  • Automatische Präsentationserstellung: Erstellt Folien basierend auf Texten, Tabellen oder anderen Datenquellen.
  • Design-Optimierung: Schlägt Layouts, Farbschemata und Diagramme vor.
  • Datenanalyse: Führt Berechnungen und Analysen auf Basis der vorhandenen Tabellen aus.
  • Erklärung von Daten: Generiert Klartexte zu komplexen Datenzusammenhängen.

Anwendungsbereiche, in denen Copilot besonders wertvoll sein kann:

M365 Copilot ist in verschiedenen Bereichen ein Werkzeug, das durch die Kombination aus KI-Unterstützung und automatisierten Prozessen Effizienz und Produktivität steigert:

  • Vertrieb und Marketing: Automatisiertes Verfassen von Marketingtexten und Bildern, Erstellung von Präsentationen und Analyse von Kundenfeedback.
  • Projektmanagement: Erstellung von Projektplänen, automatisiertes Aufgaben-Tracking und Unterstützung bei der Teamkommunikation.
  • Finanzen und Controlling: Schnelle Datenanalyse, automatisierte Berichterstellung und Budgetplanung in Excel.
  • Personalmanagement: Erstellung von Stellenanzeigen, Automatisierung von Mitarbeiterbefragungen und Unterstützung bei der Personalplanung.
  • Forschung und Entwicklung: Analyse wissenschaftlicher Daten, Erstellung technischer Berichte und Zusammenfassungen von Studien.

Vorteile von M365 Copilot in Unternehmen

  • Zeitersparnis: Durch die Automatisierung von Routineaufgaben können sich Mitarbeiter auf kreative und strategische Tätigkeiten konzentrieren.
  • Produktivitätssteigerung: Schnelle Datenanalysen und optimierte Kommunikationsabläufe beschleunigen Entscheidungsprozesse.
  • Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit: Durch die Entlastung bei repetitiven Aufgaben steigt die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter.

Handlungsempfehlungen für den Einsatz von M365 Copilot:

Damit die Einführung von M365 Copilot erfolgreich verläuft, sollten Unternehmen folgende Schritte beachten:

  1. Pilotphase einplanen:
    Starten Sie mit einer Testphase in ausgewählten Abteilungen, um den Mehrwert zu evaluieren und mögliche technische Herausforderungen frühzeitig zu erkennen.

  2. Technische Vorbereitung:
    Stellen Sie sicher, dass Ihre IT-Infrastruktur kompatibel ist. Dies umfasst leistungsfähige Geräte, wie Notebooks mit NPUs, und ein nahtloses Zusammenspiel mit Microsoft 365.

  3. Schulungen und Kommunikation:
    Schulen Sie Ihre Mitarbeiter im Umgang mit M365 Copilot, damit sie das volle Potenzial der KI nutzen können. Klare Kommunikation über die Ziele und Vorteile der Einführung sorgt für Akzeptanz im Team.

  4. Regelmäßige Evaluation:
    Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen, wie effektiv M365 Copilot genutzt wird, und passen Sie die Einsatzbereiche an neue Anforderungen an.

  5. Datenschutz und Compliance sicherstellen:
    Stellen Sie sicher, dass sensible Daten geschützt und gesetzliche Vorgaben eingehalten werden.

 

Fazit

Durch die Standardisierung von NPUs in modernen Prozessoren ist die hardwarebasierte KI-Unterstützung bereits weit fortgeschritten. Nahezu jeder aktuelle Prozessor verfügt über eine NPU und die Entwicklung wird auch in der zukünftigen Softwareentwicklung eine große Rolle spielen, um ein breites Anwendungsspektrum zu untersützen. Mit leistungsstarken NPUs und der Integration des KI-Assistenten Copilot in verschiedene  Softwarelösungen lässt sich auf vielfältige Weise die Produktivität und Effizienz im Arbeitsalltag steigern. Funktionen, wie schnelle Zusammenfassungen von Texten und Kommunikationsverläufen oder automatische Text- und Bildergenerierung bieten großes Potenzial, wertvolle Zeit einzusparen und Personal zu entlasten. Gleichzeitig können auf einem Copilot+ PC KI-gestützte Anwendungen schnell und sicher lokal ausgeführt werden. Eine Einführungsphase mit Schulungen sollte dabei eingeplant werden, damit Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die notwendigen Kenntnisse und Routinen in der Anwendung der Copilot-Assistenten erwerben können.  

 

Entscheidungshilfe: Das richtige KI-Notebook finden

Die Wahl des passenden Notebooks hängt von Ihren individuellen Anforderungen ab.
Unsere Übersicht zeigt Ihnen die besten Copilot+-Modelle, die speziell für KI-gestützte Anwendungen optimiert sind.

HerstellerGoodBetter
Lenovo Lenovo ThinkPad T14s Gen 6

ThinkPad T14s Gen 6

  • 45 TOPS | Snapdragon X1P-42
  • 14 Zoll, IPS-Display
  • 16GB RAM | 512GB SSD
  • Windows 11 Pro ARM | ca. 1.24kg
Lenovo ThinkPad T14s Gen 6 AMD

ThinkPad T14s Gen 6 AMD

  • 50 TOPS | Ryzen AI 7 Pro 360
  • 14 Zoll, IPS-Display
  • 32GB RAM | 1TB SSD
  • Windows 11 Pro | WWAN-Ready
Lenovo Lenovo ThinkBook 16 G7

ThinkBook 16 QOY G7

  • 45 TOPS | Snapdragon X1P-42
  • 16 Zoll, IPS-Display
  • 32GB RAM | 1TB SSD
  • Windows 11 Pro ARM | ca. 1.82kg
Lenovo ThinkPad X1 Carbon G13

ThinkPad X1 Carbon G13

  • 47 TOPS | Core Ultra 7 258V
  • 14 Zoll, OLED-Display
  • 32GB RAM | 1TB SSD
  • Windows 11 Pro | ca. 1.0kg
HP HP EliteBook Ultra G1q

EliteBook Ultra G1q

  • 45 TOPS | Snapdragon X-Elite
  • 14 Zoll, 2K Touchscreen
  • 16GB RAM | 512GB SSD
  • Windows 11 Pro ARM | ca. 1.3kg
HP EliteBook Ultra G1q (1TB)

EliteBook Ultra G1q

  • 45 TOPS | Snapdragon X-Elite
  • 14 Zoll, 2K Touchscreen
  • 16GB RAM | 1TB SSD
  • Windows 11 Pro ARM | ca. 1.3kg
Dell Dell Latitude 5455

Latitude 5455

  • 45 TOPS | Snapdragon X1P-64
  • 14 Zoll, IPS-Display
  • 16GB RAM | 512GB SSD
  • Windows 11 Pro ARM | 1.53kg
Dell Latitude 7455

Latitude 7455

  • 45 TOPS | Snapdragon X1E-80
  • 14 Zoll, IPS-Display
  • 32GB RAM | 1TB SSD
  • Windows 11 Pro ARM | 1.44kg
Microsoft Surface Laptop 7 Copilot+ 13 Zoll

Surface Laptop 7 Copilot+

  • 45 TOPS | Snapdragon X1P-64
  • 13.8 Zoll, 3:2 Display
  • 16GB RAM | 512GB SSD
  • Windows 11 Pro ARM | ca. 1.3kg
Surface Laptop 7 Copilot+ 15 Zoll

Surface Laptop 7 Copilot+

  • 45 TOPS | Snapdragon X1E-80
  • 15 Zoll, 3:2 Display
  • 16GB RAM | 1TB SSD
  • Windows 11 Pro ARM | ca. 1.6kg

Hinweis: Die TOPS-Leistung (Tera Operations per Second) gibt an, wie viele KI-Operationen pro Sekunde ein Notebook bewältigen kann. Höhere Werte ermöglichen eine flüssigere Echtzeit-KI-Verarbeitung, ideal für anspruchsvolle Aufgaben wie Bild- und Spracherkennung oder Datenanalysen.

Weitere Modelle und detaillierte Informationen finden Sie in unserem Online-Shop.

 

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